Aktuelle Unruhe

2017-11-06T18:01:33+0100
Aufruf "abrüsten statt aufrüsten"
An Aktive in der Friedensbewegung und anderen sozialen Bewegungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde,

ein außergewöhnlicher, der Not gehorchender Aufruf wurde am 6.11.2017 veröffentlicht: vier Gewerkschaftsvorsitzenden, neben einem Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell "abrüsten statt aufrüsten". Die Unterzeichnenden fordern von der (neuen) Bundesregierung: "Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben - Abrüsten ist das Gebot der Stunde".

Es ist ein gesellschaftlicher Appell der Warnung vor weiterer Aufrüstung und der unüberhörbaren Forderung nach Abrüstung zur Lösung der großen Herausforderungen. Abrüsten ist der Ernstfall. Jetzt damit anfangen. Und zwar hier bei uns. Denn der deutschen Rolle in der internationalen Politik kommt erhebliche Bedeutung zu. Unser Land braucht eine Außen- und Sicherheitspolitik, die auf ein friedliches Zusammenleben der Völker abzielt. Ein Weiter- so mit Aufrüstung, Kriegsdrohungen und Krieg verbietet sich.

Die Menschen in unserem Land wollen Frieden. Die Politik muss diesem Willen Rechnung tragen. Die jüngsten Wahlergebnisse mahnen. In einer Zeit neoliberaler gesellschaftlicher Umgestaltung will die Initiative auch Zeichen dafür setzen, dass eine andere Politik möglich ist. Mit friedlicher Konfliktlösung, Entmilitarisierung, internationaler Entspannung und gemeinsamer Sicherheit auch mit Russland. Eine neue solidarische Debattenkultur muss her. Dazu laden wir in einer Zeit ein, in der Krieg wieder eine Option der Politik ist.

Deshalb ist gesellschaftliches Eingreifen gefordert. So entstand der Aufruf "abrüsten statt aufrüsten". Er wird getragen von besorgten Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, über Partei- und sonstigen Grenzen hinweg. Die Initiative will viele Menschen erreichen, die selbst tätig werden und andere dazu anregen, Menschen aus der Friedensbewegung, wie auch aus anderen sozialen Bewegungen. Deshalb starten wir online und offline mit einer breiten Unterschriftensammlung unter diesem Aufruf, vielleicht wird daraus eine größere Bewegung für den Frieden. Helft mit, diesem Appell zu einem Zeichen des Aufbruches und des Protestes gegen Militarisierung und Aufrüstung zu machen.

Unterstützt ihn, unterzeichnet ihn, sammelt selbst. Macht auf den Appell aufmerksam. Lasst uns gemeinsam die Chance nutzen.

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 - 77
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 242499.50
Fax: 069 242499.51

2017-10-19 22:22:47+0200
Prozess um jODLschaden - vierter Akt - am 19.10.2017
Gerichtstermin am Donnerstag, 19. Oktober 2017 um 11.30 Uhr
im Amtsgericht München, Pacellistr. 5, Sitzungssaal B 800, 8. Stock
in Sachen jODL-Ehrenmal auf der Fraueninsel "wg. Schadensersatz"

Der groteske Kampf für die Erhaltung des Ehrenmals für einen der größten Kriegsverbrecher Nazi-Deutschlands geht in die nächste Runde.

Der Inhaber der Grabrechte, Herr Johannes Fisser, hat das gesamte Grab-Ensemble, bestehend aus zwei Grabsteinen für die Jodl-Frauen und das überdimensionierte Ehrenkreuz für den Kriegsverbrecher Jodl, dessen Asche verbrannt wurde, um ein Denkmal für ihn zu verhindern, zur Vollreinigung entfernen und wiederaufbauen lassen. Diese Totalrenovierung soll nun von mir in Höhe von 4.088,34 € bezahlt werden.

Die Klage ist eine kaum zu überbietende Dreistigkeit. Seit Jahren weise ich mit immer neuen Mitteln auf die ungeheure Tatsache hin, dass in Zeiten, in denen Neonazis in Deutschland wieder in die Parlamente kommen, ein Massenmörder und Kriegsverbrecher öffentlich durch ein Ehrenkreuz verherrlicht wird. Alfred Jodl hat Millionen von Deutschen, Russen und Menschen anderer Nationalitäten in den Tod getrieben und durch seine Befehle verhungern, erschießen oder anderweitig ermorden lassen.

Nun will der jODL-Fisser seine Kosten für die Bereinigung seines Kriegsverbrecher-Ehrenmals von Klebespuren und roter Farbe bzw. des Rests davon, der nach einer Reinigungsaktion von Gesinnungsgenossen des Klägers aus der Neonazi-Szene noch übrig geblieben ist, von mir eintreiben lassen.

Die Klage ist ein Hohn, eine Verurteilung meiner Person wäre eine Beleidigung des Rechtsstaates. Da es hierbei auch um verfassungsrechtliche Fragen geht und um meine Rechte, durch Hinweis auf den Missstand meine Meinung frei zu äußern und durch die dafür durchgeführten Aktionen in Wahrnehmung meiner Kunstfreiheit tätig zu sein, beantragt mein Anwalt Jürgen Arnold bei Gericht, den Rechtsstreit auszusetzen und die zu entscheidende Frage "kann ein Künstler verurteilt werden, der mit künstlerischen Mitteln auf die Verherrlichung eines Nazi-Mörders hinweist" unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten zur Renovierung verurteilt werden, dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen.

Die Durchsetzung des vermeintlichen Schadensersatzanspruches für die Restaurierung eines Ehrenkreuzes für einen Nazi-Kriegsverbrecher wäre aus meiner Sicht eine Volksverhetzung nach § 130, Abs. 4 StGB (Verherrlichung eines herausgehobenen Vertreters des nationalsozialistischen Unrechtssystems).

Schaden habe nicht ich angerichtet, sondern die Hüter des Kriegsverbrechers und seiner verlogenen und rechtswidrigen steinernen Ehrung. Ich habe mich vielmehr im Sinne einer demokratischen Rechtspflege für die erforderliche Aufklärung und Beseitigung eines unerträglichen Schadens für das Gemeinwesen eingesetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfram P. Kastner

Institut für Kunst und Forschung
München
+49 89 1573219

Freitag, 7. Juli 2017 16:06
Pressemitteilung 20170707
Sie gehören zu uns - Aufstehen gegen Abschiebungen!

Montag, 27. Februar 2017 14:18
Pressemitteilung 20170227
Schluß mit Nazi-Ehrung am Chiemsee -
Solidarität mit Wolfram Kastner

Freitag, 3. Februar 2017 14:22
Friedenssong-Wettbewerb 2018
2018 organisieren wir zum 3. Mal den Deutschen Friedenssong-Wettbewerb

Wir erheben unsere Stimme gegen Waffenhandel, Kriegseinsätze und Lügen. Wir setzen uns ein für fairen Welthandel und die Einhaltung der UN-Charta.

Mit den 209 Friedensliedern auf unserer Musikseite regen wir an zum Nachdenken, Umdenken und Mitmachen. Für den Musikwettbewerb 2015 wurden 109 neue Songs komponiert und getextet, die von vielen interessierten Menschen immer wieder angehört werden. Es sollen noch viele Friedenslieder hinzukommen und dafür organisieren wir 2018 den nächsten Deutschen Friedenssong-Wettbewerb: Die neuen Songs können eingereicht werden in der Zeit vom 1.1.2018 bis zum 31.3.2018.

Die Songs sollten möglichst in deutscher Sprache verfasst sein, da die Botschaften dann leichter verstanden werden. Cover-Versionen sind nicht zugelassen und für Melodie und Text darf keine GEMA-Bindung vorliegen. Eine Fachjury bestimmt die 5 besten Songs, die mit insgesamt 5750 € prämiert werden.

Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular werden auf unserer Musikseite veröffentlicht.

Möchtest Du am Friedensmusik-Wettbewerb 2018 teilnehmen oder kennst Du Personen, die Interesse an diesem Wettbewerb haben könnten? Bitte verweise bei Gelegenheit auf unsere Friedensmusik-Seite. Danke!

Wir freuen uns über jeden Besucher unserer Seite. Derzeit liegt die Besucher-Zahl bei ca. 30 am Tag. Wir sind dankbar für jede Art von Mitwirkung und Unterstützung.

Herzliche Grüße
Helmut Jawtusch

2017-01-31 17:13:09+0100
Einladung zum Mitmachen:
Wettbewerb für den Protest-/Widerstandssong und Plakatwettbewerb für die Kampagne Stopp Ramstein

Täglich töten weiterhin Drohnen in vielen Teilen der Welt insbesondere unschuldige Zivilisten. Die Air Base Ramstein hat eine Schlüsselrolle bei diesen völkerrechtswidrigen Einsätzen, ohne sie wäre der weltweite Drohnenkrieg unmöglich. Die Bundesregierung musste auch aufgrund unseres Druckes endlich die illegalen US-Drohneneinsätze über Ramstein zugeben, schweigt aber weiterhin zu den Konsequenzen: sie macht sich damit mitschuldig.

Die Kampagne Stopp Ramstein will 2017 die Proteste und den Widerstand gegen diese Kriegspolitik vor allem durch die Aktionen im September 2017 ausweiten.

Wir schreiben zur Vorbereitung dieser Aktionen einen Wettbewerb über den "Protest/Widerstandssong Stopp Ramstein" sowie einen Plakatwettbewerb "Nein zu Drohnen - Stopp Ramstein" aus.

Wenn Ihr mitmachen wollt, findet Ihr alle weiteren Informationen unter www.ramstein-kampagne.eu.

Friedliche Grüße,
Pascal Luig

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