Aktuelle Unruhe

22.07.2021 13:33
Nachruf für Esther Bejarano

Die KünstlerInneninitiative Unruhestiften trauert um Esther Bejarano. Es gibt keine Persönlichkeit, die sich wie sie viele Jahre so überzeugend künstlerisch, kraftvoll und entschlossen für die Erinnerung an die barbarischen NS-Verbrechen in Deutschland und die Opfer engagiert hat.

Ihr Engagement und ihre kulturellen Beiträge sind unersetzbar.

Ihre Arbeit, ihr Lebenswerk stehen beispielhaft für eine neue, aufklärerische, antifaschistische und demokratische Kultur in unserem Land. Esther wirkte - noch in hohem Alter - bei zahlreichen Konzerten, Kundgebungen, Lesungen und Veranstaltungen mit.

In den letzten Jahren war sie dabei oft gemeinsam mit ihrem Sohn und der Band Microfone Mafia unterwegs. Ihr Interesse galt vor allem der Aufklärung der Jugend.

Mit großer Dankbarkeit für ihre beeindruckende Leistung und ihr Lebenswerk nehmen wir, Künstlerinnen, Künstler und andere Persönlichkeiten der KünstlerInneninitiative Unruhestiften Abschied von ihr.


Esther mit Joram und Kutlu beim Volksstimmefest. Wien, 3.9.2016
Foto: RedBird

Dienstag, 2. Februar 2021 18:06
Auschwitz-Appell 2020
Eine Initiative der AnStifter - Bürgerprojekte gegen Gewalt und Vergessen und der Aktion Vielfalt für Menschenrechte

Kein anderer Ort symbolisiert den Terror der Nationalsozialisten und den Holocaust so sehr wie das ehemalige deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

Freitag, 29.01.2021 13:51
Pressemitteilung 20210129
Unruhestiften gegen den sozialen und kulturellen Kahlschlag!

Freitag, 25. Dezember 2020 20:03
Atomwaffen sind jetzt illegal! Jetzt raus aus Deutschland!
So lautet eine Botschaft von Roger Waters und internationalen Friedensaktivisten.

Atomwaffen bedrohen die globale Sicherheit. Die Atomkriegsuhr (Doomsday Clock) steht auf 100 Sekunden vor Weltuntergang. Am 24. Oktober 2020 wurde der UN-Atomwaffenverbotsvertrag vom 50. Staat ratifiziert. Damit tritt dieser Vertrag laut Festlegung nach 90 Tagen genau am 22. Januar 2021 in Kraft, womit der Verbotsvertrag bindendes Völkerrecht wird. Deutschland hat den Vertrag aber bisher nicht unterzeichnet.

In Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk World Beyond War werden jetzt Werbekampagnen und Veranstaltungen vorbereitet, um auf das Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Atomwaffen am 22. Januar 2021 aufmerksam zu machen. Auch um den Druck auf die deutsche Bundesregierung zu erhöhen.

Aktionen und Aufrufe

Mittwoch, 17. Juni 2020 17:24
Aufruf
Solo-Selbständige, Freiberufler*innen
und Künstler*innen fordern Nachbesserung

Einen herzlichen Dank für diese Unterstützung. Mittlerweile sind wir bei über 7.100 angelangt. Das ist noch ausbaufähig, damit es Wirkung auf die Politik und Verwaltung bekommt.

Wir haben den Aufruf verschickt an: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Finanzminister Olaf Scholz, Minister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil, Minister für Wirtschaft und Energie Peter Altmeier, Frau Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters, Fraktionsvorsitzende von CDU, SPD, FDP, Linke und Bündnis 90/Die Grünen, Abgeordnete des Deutsche Bundestages und des Landtages NRW, hier insbesondere die Ausschüsse Kultur und Medien, Arbeit und Soziales, Wirtschaft und Finanzen.

Es wäre gut, wenn die andere Landesregierungen und Landesparlamente angeschrieben werden. Textvorlage kann geschickt werden.

In den nächsten Tagen wird einiges festgezurrt mit dem neuen Soforthilfeprogramm. Um dem Ganzen noch etwas Nachdruck zu verleihen, richten wir jetzt die Bitte an Sie, an euch, den Aufruf noch mehr zu verbreiten, jeweils 1, 2, 3 oder mehr Unterschriften gewinnen (beispielhaft Vater vom Bildenden Künstler, Mutter einer Oboistin, Opa einer Schauspielerin, Oma eines Solo-Selbständigen, Kind einer Freiberuflerin, Bekannte, Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbarn u.a., vor allem auch Unterstützer*innen, die nicht selber betroffen sind, aber sich mit uns solidarisch zeigen), auf das die Forderungen noch deutlicher ankommen.

Vielen Dank!

Initiator*innen: Rainer Bode, Kulturberater Münster; Matthias Hornschuh, Komponist Köln; Ina Stock, Musikerin Köln; Gerrit Wustmann, Journalist Köln; Noam Zur, Dirigent Mülheim an der Ruhr

zum Aufruf

27.04.2020 13:40
Brief aus Berlin. Es ist an der Zeit:
Internationale Solidarität in der Corona-Krise!

Wir fordern einen globalen Waffenstillstand. Und ein Ende der völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen fast ein Drittel der Menschheit. Und das Ende der Dämonisierung von China und Russland.

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